Die erste Regel zur Umsetzung des Pitch Deck lautet: Fasse dich kurz, denn Zeit ist Geld. Ihr Investor hat viele Termine, von denen Sie nur einer sind. Regel Nr. 2: Weniger ist mehr, d.h. weniger Text auf den Folien, dafür aber aussagekräftige Grafiken. Auch wenn es inhaltliche Überschneidungen gibt, ist eine Investorenpräsentation keine Unternehmens-Präsentation im eigentlichen Sinn, sondern eine eigenständige Form.
Die professionelle Investoren Präsentation
In 11 Schritten zum erfolgreichen Pitch Deck mit PowerPoint
Professioneller Aufbau
Folie 1: Titelfolie
Der Titel am besten mit einem aussagekräftigen Bild, das den Produktnutzen illustriert und neugierig macht. Auf jeden Fall aber gehören der Name des Startups und das Logo auf die Titelfolie des Pitch Decks
Folie 3: Einleitung
In der Einleitung wird das Start-up und der Anlass für die Präsentation kurz und knapp vorgestellt.
Folie 3: Das Team
Hier beschreiben Sie die wichtigsten Teammitglieder, ihre Erfahrungen und Kompetenzen und ihre Rolle im Unternehmen. Diese Folie ist eine der wichtigsten Folien im Pitch Deck. Also etwas mehr als „Stefan kein Nachname, Programmierung“ sollte es schon sein, da das Vertrauen in das Team, für Investoren und Risikokapitalgeber von großer Bedeutung ist.
Folie 4: Das Problem! (Das durch Ihr Produkt gelöst wird)
Hier umreißen Sie mit einfachen Worten das Problem. Wichtig! Das Problem muss für den Investor schlüssig und nachvollziehbar sein, dass heißt Sie müssen das Problem daraufhin überprüfen, ob es sich um ein tatsächliches Problem handelt, optimalerweise durch (seriöse) Marktforschung, Studien oder Befragungen.
Folie 5: Die Lösung
Auf dieser Folie stellen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung als perfekte Lösung für das zuvor genannte Problem vor. Achtung: Bleiben Sie verständlich, nennen Sie die Fakten aber vermeiden Sie komplizierte technische Details (Die ein Investor vermutlich nicht versteht) und verzichten Sie auf Allgemeinplätze und Phrasen
Folie 6: Das Produkt
Hier können Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung detailliert beschreiben und die Funktionen erklären. Falls es schon ein Foto gibt oder einen Dummy / Prototypen bzw. eine Demo-Website, App oder Software, hier ist der richtige Platz dafür.
Folie 7: Markt und Zielgruppe
Wer ist Ihre Zielgruppe? Wo ist der Markt und wie groß ist er? Ist der Markt schon gesättigt? Diese Fragen sollen Sie glaubwürdig beantworten, am besten mit einer Studie oder Marktforschung
Folie 8: Alleinstellungsmerkmal
Sind Sie bzw. Ihr Produkt der einzige, der das Problem lösen kann. Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal, was ist der Mehrwert für den Kunden oder Nutzer. Was können Sie oder Ihr Produkt besser, schneller, einfacher, günstiger oder skalierbarer als andere. Unsere Website / App / etc. sieht besser aus als die von … ist kein Alleinstellungsmerkmal.
Folie 6: Wettbewerb
Wer sind Ihre Wettbewerber? Wer löst das gleiche Problem wie Sie beziehungsweise Ihr Produkt. Hier sollten Sie Ihre wichtigsten Wettbewerber auflisten inklusive der Unterscheidungsmerkmale. Gibt es bereits existierende oder alternative Produkte oder Dienstleistungen und Unternehmen in anderen Branchen? „Wir haben keine Wettbewerber“ ist ein übrigens ein NOGO für Investoren (Außer Sie haben wirklich keinen Wettbewerber). Eine gründliche Recherche ist deshalb lebensnotwendig..
Folie 6: Proof of Concept
Folie 6: Geschäftsmodell
Hier geht’s ums Geld. Welche Mittel benötigen Sie und wofür genau beabsichtigen sie die Mittel einzusetzen. Wie und wo werden die wesentlichen Umsätze generiert. Hier müssen Sie konkrete Zahlen nennen. Gibt es mehre Felder gibt die Umsätze generieren können dann konzentrieren Sie sich auf die Wesentlichen. Das Geschäftsmodell gehört ebenfalls zu den wichtigsten Folien des Pitch Decks.
Noch mehr Informationen finden Sie auf: https://www.einstein1.net/das-perfekte-pitch-deck/
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